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LPVG-Reform: JAV zum Thema machen
23.02.2011  
Die Ankündigung der Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, das Land NRW zum "Mitbestimmungsland Nr. 1" zu machen, betrifft bisher leider nur die Arbeit der Personalräte. Die Jugend- und Auszubildenden­vertretung (JAV) hingegen wird zum Bedauern der dbb jugend nrw im aktuellen Gesetzesentwurf zum Landespersonalvertretungsgesetz (LPVG) nicht gestärkt. "Dabei ist die Arbeit der JAVen als eigenständiger Teil der Personalvertretung von besonderer Bedeutung", erklärt der stellv. Vorsitzende der dbb jugend nrw Jano Hillnhütter. "Sie vertritt nämlich die Interessen der schwächsten Gruppe der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst."

Gerade während der Ausbildung und der damit ver­bundenen Unsicherheiten sei es von großer Bedeutung, so Hillnhütter weiter, eine starke Jugendvertretung zu installieren, die die besonderen Probleme und Anforderungen der Azubis vertrete.

Im Zuge der LPVG-Reform sollten auch die JAVen gestärkt werden, findet die dbb jugend nrw
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15.12.10: dbb jugend nrw
bleibt beim LPVG am Ball
Die dbb jugend nrw fordert deshalb u.a.:

• Beteiligung der JAV bei der Auswahl der Ausbildungsleiter,
• Beteiligung der JAV bei den Auswahlgesprächen für Neueinstellungen,
• Beteiligung der JAV bei der Auswahl von Dozentinnen und Dozenten für die
  verwaltungsinternen Fachhochschulen,
• Vergrößerung der BJAV und HJAV von 5 auf 7 Mitglieder.

Die dbb jugend nrw wird die Forderungen zur Stärkung der JAVen in der aktuellen Debatte zur Reform des LPVG zusammen mit dem DBB NRW einbringen und sich für die entsprechende Berücksichtigung bei der Gesetzesänderung einsetzen.