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| Ländertarifrunde: Einigung erzielt |
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| 11.03.2011 |
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Bei den Tarifverhandlungen für die 700.000 Tarifbeschäftigten der Länder ist in der dritten und letzten Verhandlungsrunde eine Einigung erzielt worden. |
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Bei den Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder wurde gestern eine Einigung erzielt
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Nachdem die ersten beiden Verhandlungsrunden zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) zu keinen Ergebnis geführt hatten, trafen sich die Verhandlungsführer am 9./10. März in Potsdam zu einem letzten Einigungsversuch.
Am gestrigen Abend wurde nach harten Verhandlungen doch noch eine Einigung erzielt. Demnach erhalten die Beschäftigten der Länder ab dem 1. April 2011 zunächst 1,5 Prozent mehr Geld und ab dem 1. Januar 2012 nochmals 1,9 Prozent Lohnerhöhung sowie zusätzlich einen Sockelbetrag von 17 Euro. Für den Zeitraum Januar bis März 2011 erhält jeder Beschäftigte eine Einmalzahlung von 360 Euro. Zusätzlich sollen die Straßenwärter und die Mitarbeiter des Küstenschutzes eine Zulage von 25 Euro erhalten. Die Laufzeit des Tarifvertrages beträgt 24 Monate.
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Enttäuscht zeigte sich Markus Schallenberg, Vorsitzender der dbb jugend nrw, dass die Auszubildenden nur eine Einmalzahlung von 120 Euro erhalten sollen. Zwar werden die prozentualen Erhöhungen ebenfalls auf die Auszubildenden übertragen, jedoch wird diesen nur ein Sockelbetrag von 6 Euro bezahlt. Bei der Hauptforderung der dbb jugend nach einer mindestens 24-monatigen Übernahme wurde ebenfalls keine Verbesserung erzielt. Dazu Schallenberg: „Es ist unglaublich, wie die Jugend immer wieder als Zukunft des Öffentlichen Dienstes gelobt wird und wenn es hart auf hart kommt, Azubis doch nur wieder als Mitarbeiter 2. Klasse abgespeist werden.“
Die dbb jugend nrw fordert nun das Land NRW auf, das Ergebnis 1:1 auf die Beamten des Landes und der Kommunen zu übertragen. |
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Nachdem die Arbeitgeber in den ersten beiden Verhandlungsrunden kein Angebot abgegeben hatten, waren in den vergangenen beiden Wochen bundesweit mehrere tausend Beschäftigte der Länder bei verschiedenen Aktionen auf die Straße gegangen, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Allein in Düsseldorf demonstrierten in der vergangenen Woche mehr als 10.000 Beschäftigte der Länder sowie Beamte aus Land und Kommunen, die sich solidarisch zeigten. |
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