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| Jugend eine Zukunft geben! - dbb jugend nrw im Gespräch mit NRW-Arbeitsminister |
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| 06.04.2011 |
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| Über nachhaltige Berufsausbildung und die Übernahme von Azubis diskutierte Landesjugendleiter Markus Schallenberg mit NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider am 14. März im Rahmen eines Arbeitsgesprächs in Düsseldorf. |
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| Als sich der DBB NRW am 14. März mit dem Minister für Arbeit, Integration und Soziales Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider, zu einem Arbeitsgespräch zum Thema Personalpolitik in NRW traf, nutzte Landesjugendleiter Markus Schallenberg die Gelegenheit, um auch das Thema Ausbildung und Übernahme zur Sprache zu bringen. Schallenbergs Appell, der Jugend in diesem Land eine berufliche Zukunft zu sichern, verhallte nicht ungehört: „Die Jugend braucht eine Perspektive“, bestätigte Minister Schneider die Haltung der dbb jugend nrw und ließ erkennen, dass auch die Übernahme nach der Ausbildung dazugehöre. Das Problem der kommunalen Auszubildenden sei der Landesregierung dabei durchaus bewusst. |
Markus Schallenberg (r.) im Gespräch mit
NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider |
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Stärker als bisher müsse die Berufsorientierung junger Menschen gefördert werden, führte Schneider weiter aus. Zu viele junge Menschen würden ihre Ausbildung oder ihr Studium abbrechen, weil sie sich falsche Vorstellungen über den zu ergreifenden Beruf gemacht hätten. Schneider kündigte an, dass zukünftig die Berufsorientierung von Schülern in NRW stärker in den Vordergrund gerückt werden soll - und das bereits ab Klasse 8. Außerdem sollen verkürzte Ausbildungsgänge entwickelt werden, speziell für ältere Berufsstarter, die bisher noch keine Ausbildung absolviert haben.
Forderungen nach einer Ausbildungsgarantie und einem entsprechenden Programm für nicht vermittelte Jugendliche erteilte Schneider jedoch eine klare Absage. Dies sei nicht zu finanzieren, so der Arbeitsminister. Er bekannte sich jedoch weiterhin zu der Aussage, die Zahl der Jugendlichen in Warteschleifen minimieren zu wollen.
Die dbb jugend nrw begrüßt die angekündigte Initiative zur stärkeren Berufsorientierung und dem damit verbundenen Ziel, die Zahl der Ausbildungs- und Studienabbrecher zu verringern. „Es reicht aber nicht aus, wenn junge Menschen wissen, was für ein Beruf ihnen Spaß machen würde“, mahnt Schallenberg jedoch. „Sie brauchen dann immer noch einen Ausbildungsplatz. Auch die anschließende Übernahme muss gewährleistet sein. Ansonsten haben wir viele arbeitslose Jugendliche, die eine ganz klare Vorstellung davon haben, welchen Job sie nicht ausüben können. Damit ist niemandem geholfen.“ |
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