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| Damit du später nicht alt aussiehst |
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| 25.05.2011 |
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Wer im Alter nicht am Hungertuch nagen will, der sollte rechtzeitig überprüfen, ob er selber ausreichend Vorsorge getroffen hat. Seit 2002 preisen Versicherer und Banken die Riester-Rente als Sicherheit für den Wohlstand im Alter an. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist sie mit derzeit rund 13,8 Millionen Abschlüssen zum Erfolgsmodell geworden. Schließlich gibt es Gratis-Beigaben vom Staat. Dennoch sorgen noch lange nicht alle privat vor.
Warum ist eine Riesterrente sinnvoll?
Die gesetzliche Rente reicht nicht mehr aus, um den eigenen Lebensunterhalt im Alter zu sichern, auch wenn man in jungen Jahren fleißig in den Rententopf eingezahlt hat. Seit 2002 gibt es einen staatlichen Anreiz, persönlich Vorsorge zu betreiben. Die Versicherungsgesellschaften freuen sich: Seit nunmehr neun Jahren "riestern" die Deutschen, den staatlichen Zulagen und Steuervorteilen zum Dank. Doch bei wem macht der Abschluss einer Riester-Rente Sinn und worauf muss man achten?
Tipps fürs "riestern"
Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente. Beim Abschluss einer Riester-Versicherung ist es wie bei allen Versicherungen wichtig, auf Abschluss- und Verwaltungskosten zu achten. Die fressen manchem vom Finanztopf gleich wieder einen Anteil weg, je nachdem wie hoch sie ausfallen. Augen sollte man vor allem für die finanzstarken Anbieter haben, denn bei ihnen ist die Chance höher, eine hohe Garantie- und Überschussrente einfahren zu können.
Grundsätzlich ist das Riester-Modell eine individuelle Angelegenheit. Welche Summe jährlich dabei reinkommt, hängt von der familiären Situation ab. Für jeden Spross gibt es eine Zulage, doch auch für den alleinstehenden Besserverdiener kann sich die Versicherung lohnen, denn er genießt steuerliche Vorteile. Wer weniger Einkommen hat, dem nutzen die staatlichen Zulagen: Denn schon bei einem Sockelbetrag von 60 Euro, die man pro Jahr einzahlt, bekommt man die volle Zulage.
Wie die Riester-Rente funktioniert
Als jährliche Grundzulage gibt es bis zu 154 Euro vom Staat, plus 185 Euro für jeden kindergeldberechtigten Nachkömmling. Um die zu erhalten, müssen die Sparer mindestens vier Prozent ihres Vorjahresbruttoeinkommens in den Vertrag einzahlen. Über die Sonderausgaben kann man 2.100 Euro inklusive Zulagen in der Steuererklärung geltend machen. Die Riester-Verträge sind Hartz-IV-sicher. Das heißt: Arbeitslosengeld II wird auch gezahlt, wenn die Anlagen aus der Riester-Rente noch vorhanden sind. Einer der Nachteile: Im Alter muss die Riester-Rente voll versteuert werden.
Neben der Riester-Rente gibt es auch das Riester-Fondssparen oder den Riester-Bausparvertrag, der staatliche Förderung erfährt. Beim Abschluss sollte man, egal für welches Produkt man sich entscheidet, darauf achten, dass der Vertrag von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) zertifiziert wurde, denn nur diese werden staatlich bezuschusst.
Vorsorge für Beamte
Auch die Pension, die Vater Staat den Beamten unter uns einmal zahlt, ist monatlich schmaler als das Einkommen, das sie im Berufsleben erhalten. Denn hier spart der Staat. Deshalb wird eine private Vorsorge auch für Staatsdiener immer wichtiger. Aus diesem Grund sollte jeder, der verbeamtet ist, ebenfalls darüber nachdenken, ob ihm die Pension später einmal ausreicht. Sie beträgt künftig höchstens nur noch 71,75 Prozent der letzten Dienstbezüge. Die entstehende Versorgungslücke kann auch hier aufgefüllt werden. Beamte können ebenfalls in die Riester-Rente investieren und erhalten dank des Versorgungsänderungsgesetzes von 2001 die volle staatliche Förderung. |
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Wer im Alter gut versorgt sein will, sollte frühzeitig
mit dem Sparen beginnen |
Zudem haben die Beamten die Möglichkeit, in die so genannte Basisrente einzuzahlen. Sie können so aus unversteuertem Einkommen Vorsorge für das Alter betreiben. Als dritte Option haben auch Beamte - ebenso wie Arbeitnehmer - die Option, eine klassische oder fondsbasierte private Rentenversicherung abzuschließen, die sie im Alter absichert.
Was man im Blick haben sollte
Für Arbeitnehmer wie Beamte gilt, egal für welche zusätzliche Absicherung sie sich entscheiden: Überschussbeteiligungen sind nicht garantiert. Im Blick haben sollte man immer die Summe, die der Anbieter garantiert und nicht hochgerechnete mögliche Rentenhöhen. Fällt die Garantierente zu mickrig aus, muss der Sparer aktiv werden und über ein anderes oder sogar weiteres Standbein nachdenken.
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Wer dabei helfen kann
Auch die Kooperationspartner der dbb jugend nrw haben unterschiedliche Riester-Modelle im Angebot. Bei Interesse könnt ihr euch direkt an sie wenden. Oder ihr fragt uns - wir stellen den Kontakt gerne her. |
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