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Foto-Workshop: Mit einfachen Tricks gute Fotos erzielen
04.12.2017 [Ein Teilnehmer-Bericht von Dominique]
Viele Bilder und doch irgendwie nichts Brauchbares dabei: Das war für mich der Grund, den "Fotografie-Workshop" der dbb jugend nrw in Düsseldorf zu besuchen. Zukünftig soll es anders werden. Mit von der Partie beim Tagesseminar am 18. November waren insgesamt acht Einsteiger und Hobby-Fotografen.

Der Einstieg in den Workshop begann mit Theorie. Ohne diese Basis wird es leider nichts mit schönen Aufnahmen. Der Referent erläuterte die verschiedenen Programmeinstellungen einer Kamera. Er vermittelte uns auch die grundsätzlich zu beherrschenden Begriffe wie Blende, Verschlusszeit und ISO. Zukünftig gehören die Vollautomatikprogramme der Vergangenheit an!
Durch Begutachtung gezeigter Aufnahmen konnten wir nach kurzer Zeit die "Fehler" des Fotografen erkennen. Durch die verschiedenen Einstellmöglichkeiten von Blende und Verschlusszeit erkannten wir, wie ein Bild auch hätte anders aussehen können. Sich mit der einen Kamera vertraut zu machen - egal ob Spiegelreflex- oder Systemkamera - ist das A und O. Selbst wenn die Einstell­werte stimmen: Das Motiv ist entscheidend! Interessanter wirken Aufnahmen, wenn man die "Drittel­regel" berücksichtigt. Dabei wird der Bildbereich horizontal und vertikal in drei gleichgroße Abschnitte geteilt. Sogar mein I-Phone kennt dieses Raster! ;) Besonders spannungsvoll wird ein Bild komponiert, wenn das Hauptmotiv an einem der Kreuzungspunkte platziert wird. Wir lernten außerdem: Die Auswahl der Blende nimmt Einfluss auf die Schärfentiefe. Auch hier­mit kann man die Bildgestaltung gezielt beeinflussen.

Am 18. November führte die dbb jugend nrw in ihrer Landesgeschäftsstelle einen Foto-Workshop durch

Dominique (3.v.l.) freute sich über viele Tipps
und Anregungen in Sachen Fotografie
Gestärkt ging es nach der Mittagspause ins Freie, um das theoretisch Erlernte direkt in die Tat - und damit in Bilder - umzusetzen. Im Anschluss präsentierte jeder Workshop-Teilnehmer sein Bild und erhielt Tipps, wie aus dieser Aufnahme - zum Beispiel durch eine andere Einstellung - noch mehr rausgeholt werden könnte. Nicht außer Acht lassen darf man auch die rechtlichen Vorschriften in Sachen Urheberrecht & Co. Auch hierauf ging der Referent ein, damit kein Fauxpas z.B. bei der Verwendung bei Facebook und im Internet passiert.

Fazit des informativen Tages für mich: Weniger ist manch­mal mehr. Drauflos Geknipse gehört der Ver­gan­gen­heit an. Ob ich tatsächlich so viel Kreativität wie ein (Hobby-)Fotograf in mir habe, bezweifle ich. Doch es reicht mir, wenn ich am Ende eines Urlaubs ein Foto­buch mit eigenen brauchbaren Bildern in den Händen halte.