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Überraschungsmenü und ausgedehnte Spaziergänge für Sorgi
20.12.2017  
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Vorabinterview mit Sorgi
Unter unzähligen Paketen zu Weihnachten ist eines unterwegs, das anders ist als alle anderen. Sein Inhalt: Sorgi, der Sorgenfresser der dbb jugend nrw. In diesen Tagen wird er die erste Kreisjugendgruppe erreichen. Wollt ihr wissen, was ihn da erwartet?

Steht schon in den Startlöchern: Sorgi
Noch ist er unterwegs, doch in Kürze wird Sorgi, der Sorgenfresser der dbb jugend nrw, in seinem be­quemen Reisekarton in Warendorf ankommen Sein Auftrag: Die Ohren offen halten für die Erlebnisse rund um Gewalterfahrungen der Beschäftigten im Öffentlichen Dienst.

Wir haben den Vorsitzenden der neu ge­gründeten Kreisjugendgruppe Warendorf und stell­ver­tretenden Vorsitzenden der dbb jugend nrw, Sebastian Schallau, gesprochen, um zu erfahren, wie es Sorgi dort gehen wird und was für den aufnahme­bereiten Kuschel so alles auf dem Programm stehen wird.
Wie wir hörten, hat sich Sorgi aufgrund der Witterungsverhältnisse und seiner Liebe für Cellulose für die Reise im bequemen Reisekarton entschieden. Er kann jeden Tag bei euch ankommen. Wie werdet ihr ihn empfangen?

Schallau:
Wir planen einen offiziellen Empfang am Kreishaus. Ich werde ihn dort in Empfang nehmen und ein erstes Foto-Shooting mit ihm vor dem Kreishaus machen. Eigens für seine Ankunft habe ich vor, dort ein "Herzlich will­kommen!"-Schild zu installieren.

Er hat, wenn er ankommt, eine lange, asketische Fastenkur hinter sich, um für die Aufnahme der schweren Kost mental und körperlich gut vorbereitet zu sein. Ihm ist Ernährung sehr wichtig. Wie werdet ihr ihn verpflegen?

Schallau: Wir wollen ihm einiges bieten: nicht nur Papier ohne Linien, sondern auch Papier mit Linien oder gar kariertes. Auch verschiedene Blattstärken haben wir auf dem Speiseplan. Bunte Blätter inklusive. Wenn er Farb- oder Tinten­unverträglichkeiten hat, sollte er uns zuvor darauf hinweisen. Dann nehmen wir darauf natürlich Rücksicht. Grund­sätzlich aber erwartet ihn ein tolles Überraschungsmenü, das umfangreicher werden wird, als er denkt.

Sorgi hat schon verschiedene Domizile bezogen - er war eine Weile in der Geschäftsstelle, hat nun im Reisekarton gelebt. Wo werdet ihr ihn unterbringen?

Schallau: Oh, da haben wir noch keinen gesicherten Zustand. Er wird natürlich viel unterwegs sein und sollte sich darauf einstellen, häufiger umziehen zu müssen und immer da zu sein, wo er am meisten gebraucht wird. Das muss er natürlich nicht mehr im Reisekarton tun. Die meiste Zeit wird er vermutlich bei mir verbringen und mich begleiten. Ich kann ihm nicht versprechen, dass er mein Bett mit mir teilen darf, aber ich habe eine große Ausziehcouch, auf der er entsprechenden Komfort hat. Das wird ihm vielleicht wichtig sein, denn die Wege sind weit im Kreis Warendorf. Da sollte man gut ausgeruht starten.

Sicherlich wird Sorgi auch Notfalleinsätze wahrnehmen, wenn sie nötig sind. Habt ihr daneben schon einen festen Plan, wo er unterwegs sein wird?

Schallau:
Einen festen Plan gibt es nicht. Wir können das ganz variabel anpassen. Ich kann mir vorstellen, dass er sich vielleicht zu Beginn seines Aufenthalts zunächst einmal im Kreishaus aufhalten wird und an der Stempeluhr mit offenem Ohr zur Verfügung stehen wird. Eventuell könnte er danach auch in der Stadtverwaltung Beckum einen ähnlichen Aufenthalt planen. Wir haben 14 Rathäuser im Kreis, zwei Finanzämter und eine Kreispolizeibehörde - es gibt also genügend Betätigungsbereiche. Denkbar ist auch ein Besuch im Lehrerzimmer des Berufskollegs.

Neben der anstrengenden Arbeit bei euch gibt es sicherlich auch einiges zu entdecken. Was werdet ihr ihm auf jeden Fall zeigen? Wo wird er dabei sein?

Schallau:
Wir haben ihm da während seines zweimonatigen Aufenthalts viel zu bieten. Sicherlich wird er sich freuen, Silvester mit mir und meinen Freunden in der Weserstadt Ahlen zu verbringen. Außerdem ist das Landesgestüt hier in Warendorf ein absolutes Muss und sicher auch unsere schöne Altstadt. Daneben wird er mit Sicherheit den westfälischen Karneval erleben, denn wie es den meisten Düsseldorfern und Kölnern bekannt ist, feiern wir vor allem in Beckum einen ganz besonderen Karneval. Außerdem tanzen drei unserer Mitglieder als Funkemariechen. Sicher wird sich Sorgi auch mit Kater Rumskedi, dem Wappentier des Beckumer Karnevals, ganz hervorragend verstehen.

Daneben wird er nach Dienstschluss sicherlich den ein oder anderen Spaziergang machen können. Denn hier kann man freitags schon sehen, wer sonntags zu Besuch kommt. Unbedingt zeigen werden wir ihm bei dieser Gelegenheit auch die münsterländischen Wallhecken, die im freien Feld guten Schutz bieten und Nistplatz vieler Bruttiere sind. Sie werden sorgfältig durch die Heckenmanager des Kreises gepflegt.