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Wie du es schaffst, im Hausflur abzunehmen
05.04.2018  
Wir alle kennen das Problem: Jeden Tag aufs Neue sitzen wir uns den Po platt. Stressige Bürotage verhindern, dass wir uns genug bewegen. Doch auch wenn die Zeit für ein Workout-Programm nicht reicht, kannst du trotzdem leicht etwas Gutes für deine Gesundheit tun. Wir sagen dir wie:

Ständig ist was los, dauernd etwas zu tun. Ob im Job oder auch privat - Langeweile kennen die wenigsten. Das Problem daran: Es bleibt oft viel zu wenig Zeit für die eigene Gesundheitsvorsorge. Um die im Blick zu halten, musst du nicht gleich zum Arzt rennen und dich durchchecken lassen. Mit kleinen Dingen kannst du vorbauen, damit du da so schnell nicht zum Dauergast wirst.
Das Beste: Die dbb jugend nrw erinnert dich daran. Denn wir haben es uns unter dem Titel "Tu’s für dich - gesund leben und arbeiten" zum Jahresthema gemacht und halten die Augen und Ohren offen nach Möglich­keiten, die dir helfen, dich auf leichte Art und Weise nebenher fit zu halten.

Wie du leicht Lebenszeit hinzugewinnen kannst

Schon wenn du morgens ins Büro willst, stellt sich bei den meisten die Frage: "Aufzug oder Treppe?" Es gibt viele Gründe, die Treppe mit dem Lift zu umgehen wie "Ich bin noch nicht richtig wach" oder "Die Fahrt im Aufzug ist gratis". Damit verschenkst du aber leider Lebenszeit. Denn Medizinstatistiker haben heraus­ge­funden, dass die Treppe mehr ist als nur eine mühevolle Einrichtung zum Selbsttransport. Jede Stufe auf dem kleinen Dienst- oder Privatweg treppauf und treppab verlängert das Leben um drei bis vier Sekunden.

Geht mit gutem Beispiel voran die Treppe hoch:
die Landesjugendleitung der dbb jugend nrw
Wie kann das sein? Physiker haben errechnet, dass das Treppensteigen sieben Mal mehr anstrengt als das Laufen auf ebener Fläche. Der positive Nebeneffekt: Herz und Kreislauf werden angeregt und die Belastbarkeit der Muskulatur wird gesteigert. Wer 400 Treppenstufen am Tag hochsteigt, verbrennt so viele Kalorien wie bei einer Viertelstunde Jogging, stellten Forscher der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken fest.

Das passiert schon nach zwölf Wochen mit deinem Körper
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Schon nach zwölf Wochen "Bürotraining" verbessert sich deine Leistungsfähigkeit um durchschnittlich 8,6 Prozent. Damit, so belegen Studien, senkt sich das Sterblichkeitsrisiko um rund 15 Prozent. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Der Blutdruck und die Taille profitieren vom Fitnessprogramm nebenher. Der diastolische Blutdruck sinkt um durchschnittlich 2,3 Prozent und der Hüftumfang minimiert sich um fast zwei Prozent. Außerdem sorgt ausdauerndes Treppentraining für einen Knackpo und straffe Oberschenkel und Waden.

Kommst du hingegen beim Treppensteigen schnell aus der Puste, ist das ein guter Hinweis darauf, es mal wieder öfter zu machen. Deine Kondition wird es dir danken. Aber nicht nur das: Treppensteigen taugt gar als tägliches Mini-Training, fanden kanadische Wissenschaftler im vergangenen Jahr heraus. Sie ließen junge Frauen über sechs Wochen hinweg dreimal pro Woche ein zehnminütiges Workout machen. Dieses bestand aus Treppensteigen - immer schön auf- und abwärts.

Irrer Kalorienbrenner

Das Ergebnis verblüffte sogar die Forscher selbst: Die Ausdauer der Versuchsteilnehmer steigerte sich um zwölf Prozent. Treppensteigen erwies sich als ebenso effektiv wie Liegestützstrecksprünge - auch Burpee genannt. Sie sind mega-anstrengend, zählen zu den anstrengenden Freeletics-Übungen und verbrennen wie irre Kalorien.

Wenn du neben den Stockwerken in der Verwaltung beim Shoppen, in der U-Bahn oder beim Besuch bei Oma Trude im fünften Stock nach weiteren Stufen Ausschau hältst, lässt sich der Trainingseffekt gleich multiplizieren. Im dritten Stock zu wohnen oder zu arbeiten ist also vielleicht doch nicht so nachteilig, wie zunächst gedacht.