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CESI-Kongress "Violence at Work" in Den Haag
17.05.2018  

Matthäus Frandejewski stellt die Kampagne "Gefahrenzone Öffentlicher Dienst" vor
Die Europäische Union der Unabhängigen Gewerk­schaften - CESI - führte unter Organisation des hollän­dischen Gewerkschaftsbundes CNV Ende März einen Kongress in den Niederlanden durch, an dem auch Marcel Huckel als Vertreter der dbb jugend nrw teilnahm. Kernthema des multinationalen Kongresses: Gewalt am Arbeitsplatz und gegen die dort Beschäftigten.

Am Kongress der CESI (Confédération Européene des Syndicats Indépendants bzw. Europäische Union der Unabhängigen Gewerkschaften) in Den Haag nahmen Delegierte verschiedener Mitgliedsgewerkschaften unter anderem aus Frankreich, England, Irland, den Nieder­landen und Deutschland teil. Die Anwesenden schil­derten ihre Eindrücke aus den jeweiligen Tätig­keits­feldern: Es sprachen Polizeibeamte, Justiz­vollzugs­beamte, Staatsanwälte, Lehrer und andere Berufs­ver­treter der in der CESI organisierten Gewerkschaften über die Art und Weise, wie sich Gewalt an ihrem Arbeitsplatz darstellt und wie sich die CESI hierzu positionieren bzw. für ihre Mitglieder einsetzen kann.
Matthäus Fandrejewski, Sprecher der CESI-Jugend­orga­ni­sa­tion CESI Youth, präsentierte bei dieser Gelegenheit die Anti-Gewalt Kampagne der dbb jugend nrw "Ge­fahrenzone öffentlicher Dienst", die neben den interna­tionalen Prämierungen auch während des Kon­gresses große Aufmerksamkeit und Anerkennung erhielt.

Resümierend zum Kongress hielt Marcel Huckel fest: "Es ließ sich feststellen, dass das von uns beobachtete Phänomen, dass Beschäftigte im Öffentlichen Dienst immer wieder Ziel von verbaler und physischer Gewalt sind, kein rein deutsches Problem ist. Die europäischen Mitgliedsgewerkschaften setzten sich intensiv mit der­selben Thematik auseinander. Das bestärkt uns darin, dass wir uns diesem Problem gemeinsam ent­gegen stellen und uns auf europäischer Ebene für unsere Mitglieder einsetzen werden."

Marcel Huckel (ganz rechts) als Teilnehmer
auf dem Kongress in Den Haag