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Hoch über den Tälern, oder: Wanderung zur Geierlay-Hängeseilbrücke
16.08.2019 [Ein Teilnehmerbericht von Stephan]
Kurz bevor die Nature One viele Anhänger in den Hunsrück lockte, trafen sich dort an einem Wochenende im Juli acht wanderlustige Mitglieder der dbb jugend nrw, um frohgelaunt und gut vorbereitet die Höhen und Tiefen des Hunsrücks zu erkunden.

Da man solch anstrengende Strapazen am besten nur gestärkt angeht, war es selbstverständlich, dass das Wochenende mit einem gemeinsamen Grillen begann. Während das Fleisch brutzelte und einige fleißige Helferinnen die Salate vorbereiteten, lernten sich die Teilnehmer untereinander näher kennen. Abends, nach­dem der Esel "Gute Nacht" geschrien hatte, konnte man dabei weitere, teilweise überraschende Eigenschaften seiner Mitwanderer beim Spiel "Saboteur" beobachten.

Mit acht Wanderlustigen erkundete die dbbj nrw
Höhen und Tiefen des Hunsrücks
Nachdem auch der letzte am ganz frühen Morgen zu Bett ging, startete der nächste Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Als alle ihre Butterbrote geschmiert, ihre Rucksäcke gepackt und ihre Wanderstiefel geschnürt hatten, ging es mit dem Auto nach Mittelstrimmig. Von dort aus startete die erste der beiden Wandertouren. Auf der sogenannten Traumschleife "Layensteig Strimmiger Berg" des Saar-Hunsrück-Steiges, der in seiner gesamten Länge von Perl im Saarland bis nach Boppard am Rhein führt, wurden an diesem Tag insgesamt 15 Kilometer zurückgelegt.

Beeindruckend auf der gesamten Wanderstrecke waren die abwechslungsreichen Landschaftseindrücke, die man gewann. Neben Tälern, die sanft im Wald verliefen, durchwanderte man flache Wiesenstücke und erklomm sogar drei sogenannte Klettersteige. Von dort hatte man einen besonders guten Blick über einen Teil des Hunsrücks. Unterwegs traf man auf stillgelegte Schieferstollen und Reste ehemaliger Wohnhäuser von Schieferstollenarbeiter.

Während der Tour wurde die Gruppe dabei immer wieder von ihrer Wanderführerin Anne Kleinefeld mit ausreichend Traubenzucker versorgt. Trotz neunzigprozentiger Regenwahrscheinlichkeit blieb die Gruppe bis kurz vor Mittelstrimmig trockenen Fußes. Nachdem alle nach der Wanderung mehr oder weniger erschöpft wieder zuhause ankamen, ging es auch schon daran, das Abendessen vorzubereiten (Grillen, Teil 2). Auch heute schrie der Esel am Abend wieder "Gute Nacht" und die gesamte Gruppe verbrachte den Abend erneut beim Spiel "Saboteur".

Stephan (2.v.l.) - Autor dieses Berichts - im
Kreise seiner Mitwanderer
Der zweite Tag, die zweite Wanderung. Da alle zurück nach NRW fahren mussten, fiel die zweite Wandertour mit rund 6 Kilometer moderater aus, aber definitiv auch spektakulärer. Bei dieser Tour, die von Mörsdorf ausging, handelte es sich um einen Rundweg, der als krönender Höhepunkt über die Geierlay-Hängeseilbrücke führte. Diese 360 Meter lange Brücke hängt rund 100 Meter über der Erde und ist allein schon deshalb sehenswert. Nachdem sich alle über die Brücke getraut hatten - der eine schneller, der andere langsamer -, ging es nach rund zwei Stunden Richtung Auto. Bevor nun alle gen Heimat aufbrachen, gab es eine kleine Abschlussrunde, in der ausnahmslos jeder das tolle Wochenende lobte.