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8,6 Millionen Jugendliche nutzen öffentliche Angebote
05.02.2021  
Staatlich geförderte Jugendarbeit kommt an - jedenfalls bis zum Beginn der Corona-Pandemie. Das zeigen aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Fast 8,6 Millionen Kinder und Jugendliche machten 2019 von Angeboten der öffentlich geförderten Jugendarbeit Gebrauch. Auch Angebote der dbb jugend nrw wurden intensiv genutzt.

Ferienfreizeiten, Sportveranstaltungen, internationale Jugendaustauschmaßahmen - vor der Pandemie nutzen rund 8,6 Millionen junge Menschen solche Angebote öffentlich geförderter Jugendarbeit. Das zeigen aktuelle Daten, die das Statistische Bundesamt jetzt für das Jahr 2019 vorlegte.

Junge Menschen über den Tellerrand blicken lassen

Demnach wurden bundesweit rund 156.000 Angebote der Jugendarbeit aus öffentlichen Mitteln angeboten. "Auch uns liegt viel daran, junge Menschen darin zu unterstützen, durch solche Angebote neue Erfahrungen zu sammeln, über den Tellerrand zu gucken oder auch durch gezielte Schulungen dazu beizutragen, Benachteiligungen auszugleichen", sagt Moritz Pelzer, Vorsitzender der dbb jugend nrw.

Seit vielen Jahren bietet die dbb jugend nrw ein umfassendes Bildungsprogramm für junge Menschen an. Dazu gehören wechselseitige Jugendaustauschmaßnahmen mit Partnerverbänden wie beispielsweise in Israel, China und der Ukraine. Mit Workshops und Trainings geht die dbb jugend nrw auch direkt in Schulen.

"Dort lernen Schülerinnen und Schüler grundlegende Kompetenzen des Konfliktlösens und Fähigkeiten rund um Kommunikation und Präsentation", sagt Pelzer. Daneben sind auch die Selbstbehauptungskurse der dbb jugend nrw sehr erfolgreich, in denen qualifizierte Trainerinnen daran arbeiten, Mädchen und junge Frauen mit und ohne Handicap stark zu machen.
Kooperationen mit Schulen sind ein Erfolgsmodell

Bundesweit betrachtet entfallen 18 Prozent der Angebote auf solche Kooperationen mit Schulen, zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Vor der Pan­de­mie nutzen rund 950.000 Jugendliche offene Angebote in Jugendzentren oder betreuten Abenteuerspielplätzen. 805.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzen eines von 26.500 stattfindenden regelmäßigen Gruppen­an­ge­boten. Die meisten Jugendlichen - nämlich 1,5 Millionen - interessierten sich für Großveranstaltungen und Pro­jekte. Bei fast jedem zweiten dieser Angebote en­ga­gierten sich Ehrenamtliche.

"Die Pandemie hat die Angebote der Kinder- und Ju­gend­arbeit sehr stark beeinträchtigt", resümiert Pelzer. Doch zeigt er sich optimistisch, dass sich dort wieder anknüpfen lässt, wo Corona bei Präsenzveranstaltungen einen vorläufigen Schlusspunkt gesetzt hat.

Seit 1960 ist die dbbj nrw als förderungswürdiger Jugendverband vom Land NRW anerkannt